Aus 1qm Lein wird… 

Vom Saatkorn zum selbstgewebten Leinenband – das war unser Ziel für unser erstes Jahr 1qm Lein. Neben Bändern sind aber auch weitere Objekte entstanden: Geklöppelte Broschen, Webproben, Wandbehänge… In diesem Beitrag sammeln wir die Kreationen unserer Teilnehmer:innen aus der ersten Saison von 1qm Lein (2025).

Schickt uns gerne Fotos eurer Objekte an hallo@1qmlein.de und wir fügen sie diesem Beitrag hinzu.

Gabriele aus Isny hat dieses schlichte Band aus Flachs gewebt. Es ist 55x5cm groß und mit Asche gefärbt.

Marie-Luise hat ihren Flachs mit der Bleistiftmethode versponnen und damit einen Stein umwebt. Der kleinere Stein ist mit 100 Jahre altem Flachsgarn umwebt, das sie von der vom Projekt „Bertas Flachs“ organisierten Flachsreise im Sommer 2025 mitgebracht hat.

Lukas aus München hat seinen Flachs zu einem Wandbehang verwebt und mit anderen Materialien kombiniert, darunter auch ganze Stängel mit Samenkapseln.

Anne aus Dresden hat ihr selbstgesponnenes Flachsgarn mit roter Wolle kombiniert und zu einem Band gewebt. Das Leporello zeigt Fotos des gesamten Prozesses – von der Aussaat bis hin zum Weben.

Susanne aus Dresden hat für das Projekt Spinnen gelernt und ihre ersten Garne direkt verklöppelt – hier zu einer Brosche, kombiniert mit gekauftem Leinengarn. Die Brosche ist aktuell Teil der Vitrine zu 1qm Lein im Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden, die unser Ausstellungsprojekt ankündigt.

Birgit hat ein gewebtes Band mit Schriftzug gefertigt. Der Flachs stammt aus Eigenanbau und vom Projekt „Bertas Flachs“ und ist zum Teil mit Indigo gefärbt. Es ist 73×10,5cm groß, Brettchengewebe.

Matthias hat seinen selbstgesponnenen Flachs mit handgesponnener Schafwolle (Corridale) kombiniert. Der Rahmen des gewebten Bildes ist selbstgebaut. Für unseren Blog hat Matthias im letzten Jahr einen Bericht über seinen Anbau gemeinsam mit der Spinngruppe Rumpelstilzchen geschrieben.