Das große Flachsraufen.
Bei der Ernte wird der Flachs mit den Wurzeln bündelweise aus der Erde gezogen: Raufen oder Rupfen wird dieser Arbeitsschritt genannt – Ausreißen statt Abschneiden! Um Saatgut gewinnen zu können, lässt man ihn anschließend trocknen – hängend oder zu Kapellen aufgestellt auf dem Feld.
Die Flachsernte in diesem Jahr fiel in den ziemlich verregneten Juli. Unsere Teilnehmer:innen waren deshalb ziemlich kreativ – die Flachsbündel trockneten regengeschützt auf Balkonen und in Caports, auf Kleiderstangen und Wäscheständern. In diesem Beitrag möchten wir wieder einige Fotos aus der Community teilen. Herzlichen Dank an alle, die wieder Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben!
Mehr Eindrücke gibt es auf Instagram in unserem Highlight „Raufen“.
Flachs trocknet auf einem Zaun.
Monka hat gemeinsam mit ihrer Enkelin den Flachs gerauft – noch rechtzeitig vor dem Regen.
Bei Ilka in Jameln wurde auf einem Wäscheständer getrocknet…
…bei Rike dekorativ auf dem Balkon.
Erfolgreiches Flachsraufen im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum Bad Sobernheim.
Flachs wird mit den Wurzeln aus der Erde gezogen, weil diese auch Fasern enthalten. Links bei Uschi, rechts im Museum in Bad Sobernheim.
Den Flachs kann man einfach mit einem Stängel zusammenbinden. Legt man zwei Bündel schräg zueinander, kann man sie gut auf einer Leine oder über einen Zaun hängen. Hier bei der Ernte am Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden.
An der Hochschule Pforzheim/Fakultät für Gestaltung wurde der Flachs gerauft, gebündelt…
…und aufgehängt.
Flachsbündeln bei Susanne.
Eine Schubkarre Flachs bei Michelle…
…und das Trocknen der Bündel auf einer Leine.
Auch Uschi hat ihren Flachs auf einer langen Leine zum Trocknen befestigt.
Flachsernte bei Matthias.
