Vom Flachswerg zum Kunstwerk: Ein Gemeinschaftsprojekt im Technikmuseum Freudenberg
Unser Kooperationspartner, das Technikmuseum Freudenberg, hat gemeinsam mit Ehrenamtlichen und Mitarbeiter:innen ein ganz besonderes Projekt gestaltet, das wir euch hier unbedingt zeigen wollen. Inge Zöller, die Initiatorin, schreibt dazu:
„In der Familie Zöller wurde, wie im Dorf üblich, Flachs angebaut, gesponnen und gewebt. Ende des 19. Jahrhunderts entstand aus Flachswerg ein Heutuch, welches lange Jahre in der Landwirtschaft genutzt wurde, schließlich wurde es zusammen mit anderen Dingen im Keller aufbewahrt.
Im vergangenen Frühjahr entdeckte ich unser altes Schätzchen und da wir gerade unser 1qm Lein- Projekt in Angriff genommen hatten,
gab es mir einen Denkanstoß. Ich teilte das Heutuch in 25 kleine Quadrate, die zusammen wieder 1qm Lein ergaben.
Web- und Spinngruppe wurden im Museum in mein Ideengerüst einbezogen.
Die kleinen Leinquadrate sollten individuell gestaltet, dann zu einem ganzen 1qmLein zusammengefügt werden. Außer Weberinnen und Spinnerinnen beteiligten sich noch andere Mitarbeiterinnen des Museums an unserem Projekt.“
Text, Foto und Grafik: Technikmuseum Freudenberg/Inge Zöller.
